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Café Wolllust kommt zu euch nach Hause!

DIY-Tutorial: Stecklinge selber machen

Am 24. April war Klimastreiktag! Lasst uns Bäume großziehen und pflanzen, lasst uns Stecklinge ziehen.

Anleitung

1. Einen Baum oder Busch aussuchen. Geeignet sind sowohl Buche, Kastanie, Eiche, Linde, Ahorn, einige Nadelbäume, als auch Flieder, Forsythie, Oleander, Buchsbaum, Lavendel und Thymian…

2. Schneide mit einer sauberen, scharfen Schere einen ca. 10-15cm langen frischen Trieb an der Gabelung ab. Alternativ kannst du auch an einer Gabelung reißen; dann hast du einen sogenannten „Rissling”. Entferne dann ggf. den mitabgerissenen Rindenstreifen. Der Trieb sollte keine Blüten und ausreichend kräftig sein.

Besonders toll, ist es, wenn bei Gartenarbeiten Äste anfallen. Du bekommst viel Material, ohne einen Baum verletzen zu müssen. Probiere dann einfach aus, ob auch dir unbekannte Pflanzen Wurzeln ziehen.

 

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3. Stelle den Steckling in ein Glas. Entferne Laub, das anderes beschattet oder im Wasser stehen würde, und lichte den Ast so aus, dass noch ca. 4 Blätter übrig bleiben. So geht mehr Energie in die Wurzelbildung, die sonst in den Erhalt der Blätter fließen würde. Aus dem gleichen Grund stutze große Blätter mit einer Schere. Kürze ebenfalls die vorhandene Triebspitze. Wenn du Bewurzelungsmittel zu Hause hast, kannst du sie dem Wasser hinzufügen.

4. Abwarten. An einem Ort mit Sonnenlicht, ohne zu viel direkte Sonneneinstrahlung stehen lassen. Dabei regelmäßig das Wasser wechslen. Wenn du das Glas abdunkelst, geht es etwas schneller.

5. Sobald sich erste kleine Wurzelansätze zeigen, ist dein Steckling bereit, eingeplanzt zu werden. Hierfür eignet sich ein kleiner Topf, den du weiterhin feucht und warm hältst. Bis der Steckling weiter heranwächst und umgetopft, oder spätestens nach einer Überwinterung ausgeplanzt, werden kann.